12. Juli 2009 | Keine Kommentare


Beim Mainevent ist an Tag 4 die Bubble geplatzt. 407 Spieler gehen in Tag 5.

Christian Heich, Nasr El Nasr, Mathias Kuerschner, Hans Hein, Alex Jalali, Lennart Konst, Marco Mattes, Andre Schneider, Felix Osterland, Tim Kahlmeyer, Rene Friedmann, Oliver Klatt, Mathias Welz, Andreas Altmeyer, Julius Malzanini, Robert Hauke (im Bild), Fredrik Keitel und Benjamin Kang, das sind die Namen der glorreichen 18 Deutschen, die es unter 789 Spieler in Tag vier vom Mainevent der WSOP 2009 geschafft haben, und während sich Ben Kang mit gerade 36.000 Chips nicht mehr viele Bad Beats leisten konnte, standen Nasr el Nasr (545.000) und vor allem Christian Heich mit 735.500 Chips hervorragend da. Die Geldplätze ab Platz 648 waren bereits in Sichtweite, und bei Blinds von 2.000/4.000 und 500 Ante lag der Durchschnitt bei 288.000 Chips.

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Bertrand Grospellier (Bild) als Chipleader verfügte über 1.380.500 Chips, aber auch Phil Hellmuth Jr (485.000), Kara Scott (456.500), Mike Sexton (414.000), Phil Ivey (371.000) oder Vorjahressieger Peter Eastgate (292.500) lagen noch besser als der Durchschnitt. Glücklicherweise musste heute auch niemand mehr auf dem Gang vor dem Fischrestaurant "Buzio's" Platz nehmen, und auch der Brasilia und Miranda Raum wurden nicht mehr gebraucht, den alle 789 Spieler hatten nun Platz im legendären Amazon Room. 141 Spieler stand dennoch die Aussicht bevor, mit nichts weiter als der Teilnahme an Tag 4 die WSOP verlassen zu müssen, wohingegen der Rest sich dann immerhin über einen HendonMob Eintrag und mindestens 21,365$ freuen darf.

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Bereits in der ersten Hand des Tages ging ein Spieler namens Dean Schulz mit All in, Billy Adams tat selbiges mit und Matthew Lubawski der beide nicht nur coverte, sondern mit auch dominierte ging mit und nahm gleich beide vom Tisch. So gab es in den ersten Minuten auch an den anderen Tischen mächtig Action und Phil Hellmuth jr. bekam dabei gleich zweimal in Folge eins auf die Mütze. Erst verbluffte er sich gegen Buben und gab auf dem River seine Hand auf, und kurze Zeit später lief er in Asse, sodass er seinen Stack innerhalb kurzer Zeit auf 240.000 mehr als halbiert hatte.

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Noch schlimmer erging es Greg FBT Mueller, der erst gegen zwei Paar einen Großteil seines Stacks einbüsste, um kurz darauf als Shortstack, mit Sechsen in Asse zu laufen und gänzlich auszuscheiden. Immerhin zwei Bracelets und eine Menge Geld verbleiben ihm von dieser WSOP, und allzu traurig muss Greg hier also nicht sein.

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Ben Kang indes konnte wie auch immer mit 72o verdoppeln und stand somit immerhin mit 50.000 Chips weiter nah am Abgrund. Frederik Keitel, Mathias Welz und Andreas Altmeyer schieden leider recht frühzeitig aus. Matthias verlor dabei einen Coinflip mit Dreien gegen , als bereits zwei Asse im Flop, aber keine Drei auf dem Board auftauchte. Andreas Altmeyer (Bild) zog mit gegen Neunen den Kürzeren. Benjamin Kang schien die Siebenen inzwischen zu lieben, und mit in der Hand und einem Board von war die auf dem River bedeutungslos und Ben konnte mit Quads Siebenen auf inzwischen 160.000 Chips verdoppeln.

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Jesus Ferguson kämpfte sich noch vor der Bubble so langsam heran, und mit Top Two Pair steigerte er seinen Stack auf 400.000, als ihn sein Gegenspieler wohl auf einem aggressiven Bluff vermutete. Kurz darauf gingen 658 Spieler in eine erste 20minütige Pause. Inzwischen war Stephan Kalhamer, der Pokermathematiker an der Rail aufgetaucht, um Ben zu unterstützen, und von 653 Spieler an wurde nach nicht einmal zwei Stunden Spiel an Tag 4 nun an de Bubble im Hand vor Hand-Modus gespielt. Für zehn Hände dauerte dies 90 Minuten, und immer noch waren 649 Spieler im Turnier. Viele schienen nur noch Asse spielen zu wollen, und einmal wurden Könige dagegen sogar offen gefoldet. Dann war Kia Hamadani so weit runtergeblindet, dass er mit seinem Ante von 500 automatisch All in war. Reed Hensel wollte es wohl im Alleingang machen, und er raiste, doch die Blinds bezahlten. Der Flop kam und Hensel setzte weitere 20.000, sodass die Blinds wohl im guten Glauben, er müsse eine Hand haben foldete. Stattdessen wollte er sich wohl vor allem den Sidepot erbluffen, und die Bubblephase noch ausweiten, den er hatte nur vorzuweisen, was aber gegen von Hamadani immer noch in Front lag. Zwei Neunen auf Turn und River beendeten dann das grausame Spiel und der Bubbleboy beim diesjährigen WSOP Mainevent ist Kia Hamadani (im Bild), der immerhin noch ein Mainevent-Ticket für 2010 bekommt, und damit eigentlich gar nicht der Bubbleboy ist.

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Von da an ging es nun wieder schneller und ein "All in and a Call" folgte dem nächsten. Ben Kang konnte mit Neunen gegen AK auf 150.000 verdoppeln, Robert Hauke kam auf Platz 646, Scott Ian (der Sänger von Anthrax) wurde 637 und Jesus Ferguson lief mit zwei Paar in bessere zwei Paar und schied dann "teuflisch" mit seinen letzten Chips gegen 6-6-6 also drei Sechsen von Sander Lyloff auf Platz 561 aus. Phil Ivey eliminierte mit Assen Bingjiang Wu und kletterte auf 900.000 Chips, Daniel Makowsky scheiterte auf Platz 524 an den Assen von Huang Pham, Phil Hellmuth Jr. verlor mit Assen gegen die geturnte Strasse von Kevin Jenkins und schied aus. Björn Wiesner holte sich Platz 546, Andre Schneider wurde 527. Matthias Kuerschner bekam für Platz 491 genau wie Lennart Konst als 489. und Julius Malzanini (Bild) für Platz 459 immerhin schon 25.027$.

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407 Spieler haben schlussendlich Tag 5 erreicht, und nach drei Leveln war bereits wieder Schluss.

Tim Kahlmeyer (840.000), Christian Heich (830.000), Nasr El Nasr (668.000), Dieter Albrecht (455.000), Alex Jalali (300.000), Benjamin Kang (254.000), Marco Mattes (236.000), Felix Osterland (161.000) und Oliver Klatt (127.000) sind in Tag 5 und werden dort Ludovic Lacay (1,6 Millionen Chips) und auch Bertrand ElkY Grospellier (1,25 Millionen) morgen jagen. Zum Schlangestehen bei der Auszahlung wird es wohl nicht mehr kommen.

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