16. Juli 2009 | Keine Kommentare


WSOP Mainevent 2009: Die November Nine haben sich gefunden!

Ein Traum: Es ist der Tag 8 beim Mainevent der WSOP. 27 Spieler treten an, und jeder Dritte davon wird nicht nur zu den "November Nine" gehören, sondern am Ende des Tages auch Dollar-Millionär sein. Über 350.000$ sind bereits sicher, und am Tisch sitzt neben dem Chipleader Darvin Moon auch ein gewisser Phil Ivey, der in diesem Jahr bereits zwei Bracelets gewonnen hat. Ein Traum? Nein, für Marco Mattes aus Weinsheim war dies freudige Realität, und so schickte er sich an, Pokergeschichte zu schreiben.

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Keine wirkliche Pokergeschichte schrieb Leo Margets (im Bild), die als letzte Frau im Feld mit A7 an AT von Warren Zackey scheiterte und Platz 27 nahm. Für Marco Mattes lief es zuerst gar nicht gut, und ohne Showdown musste er einige Hände aufgeben. Doch dann fand er Damen und Phil Ivey nur Buben, und so konnte Marco auf 5.41 Millionen aufdoppeln, während Phil Ivey nun auch nur noch 6.3 Millionen blieben.

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Antonio Esfandiari verabschiedete sich auf Platz 24, als er mit Fünfen in KT und eine Zehn auf dem Flop von Steven Begleiter rannte. Marko fand und ging All In. Nick Maimone, den er coverte callte mit also ein klassischer Coinflip. Das Board brachte und Marco verblieben gerade noch 795.000 Chips. Mit gegen konnte Marco kurz darauf auf 1,44 Millionen gegen Joe Cada aufdoppeln, aber an seiner misslichen Lage änderte das nicht viel. Dann verdoppelte auch noch George Caragiorgas mit Zweien gegen AT von Phil Ivey auf 2,64 Millionen und Marco war wieder Letzter. Das wollte Marco nicht auf sich sitzen lassen, und mit einem Paar Fünfen trat er ebenfalls gegen Joe Cada an. Doch der hielt diesmal Achten, fand gleich im Flop eine weitere Acht, und so war der reale Traum von Marco auf Platz 23 für 353.832$ leider beendet.

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Waren Zachey verlor sein Turnierleben mit Duces gegen QJ, Jonathan Tamayo schied Mit AQ gegen Könige von Buchman aus, und auch George Caragiorgas scheiterte mit QJ an Königen von Nick Maimone. Dann war wieder Eric Buchman an der Reihe, der mit Siebenen Tommy Vedes eliminierte, der Dreien hielt, und im Flop nach einer Drei sogleich eine Sieben folgte. 18 Spieler verteilten sich auf zwei Tische und die nächste Preisgeldstufe von über 500.000$ war erreicht. Andrew Lichtenberg forderte mit Buben Darvin Moon heraus, aber dessen Könige hielten, und so hieß es Platz 18 für Lichtenberger. Phil Ivey konnte auch mal wieder einen kleineren Pot gewinnen und stand bei 6.8 Millionen also unter Average, und wieder waren es Könige, diesmal von Steven Begleiter, die Ian Tavelli mit Neunen auf Platz 17 zur Strecke brachten. Ludivic Lacay scheiterte mit Siebenen an Jeff Shulmans AK.

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Dann kam das Ende für Nick Maimone, der auf einem Flop von sich mit gut fühlte, und gegen Eric Buchmans doch hinten lag. Ein auf Turn und eine auf dem River bedeuteten Platz 15 für Nick Maimone und 6.33.022$.Phil Ivey kämpfte sich langsam aber stetig weiter hoch, während Eric Shulman weiter Nägel mit Köpfen machte, und mit AK gegen AJ nun Ben Lamb auf Platz 14 aus dem Turnier warf. James Calderon hatte kein Glück mit KJ und gegen die Zehnen von Kevin Schaffel musste er auf Platz 13 die Segel streichen. Wirklich Pech hatte dann Billy Kopp, als er sich mit über einen Flop erst noch freute, aber gegen von Darvin Moon bereits drawing death war. Platz 12 und 896,730$ sein Resultat und Darvin Moon stand bei 45 Millionen Chips. Kurz darauf meldete sich Phil Ivey wieder zu Wort und mit [10h] calte er das All In von Jamie Robbins. Dieser hielt das Board brachte nur Blanks und somit war die Bubble für die November Nine bei 10 Spielern erreicht, und Phil Ivey hatte 9.61 Millionen Chips vor sich stehen, was ihn gerade mal auf Platz 9 im Chipcount brachte.


Die verbliebenen Spieler versammelten sich an einem Tisch und die 5.1 Millionen von James Akenhead machten diesen zum Favoriten auf Platz 10. Es kam aber anders, und Buchman eröffnete den letzten Pot für 650.000. Moon callte und Jordan Smith reraiste auf 2.6 Millionen, was dem Hobbypokerspieler wohl längst als Squeezeplay bekannt erscheint. Buchman foldete, aber Darvin Moon callte, und man sah einen Flop Smith checkraiste Moons 4 Millionen Bet All in und der callte. Mit hatte Moon Topset geflopt und Jordan Smith hatte mit nur noch wenige Outs. Die auf dem Turn und die auf dem River warfen Jordan Smith endgültig aus dem Rennen und die November Nine hatten sich gefunden. 896,730$ und die Gewissheit, sich zumindest eine Menge Stress bis zum November gespart zu haben gab es für Jordan Smith und Darvin Moon ist weiterhin Chipleader mit fast 60 Millionen Chips. Von Darvin Moon, Eric Buchman (ca 36 Mio), Steven Begleiter (28), Jeff Shulman (20), Joseph Cada (13), Kevin Schaffel (13), Antoine Saout (10), Phil Ivey (10), und James Akenhead (ca 6 Millionen Chips) wird man also noch hören, und bis zum November ist noch viel Zeit für Strategie, Klatsch und Tratsch. Die WSOP geht nun nach Europa (WSOPE) und im November kehren wir nach Las Vegas zurück, wo noch ein Berg Geld und ein Bracelet zu verteilen sind.


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